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Psychotherapie für Führungskräfte

Kognitive Verhaltenstherapie

Was einmal erfolgreich war, bleibt es nicht immer.

Hohe Ansprüche können in Perfektionismus kippen. Verantwortungsgefühl kann dazu führen, zu viel Verantwortung zu übernehmen. Und die Fähigkeit, auch unter hoher Belastung weiterzumachen, kann irgendwann verhindern, eigene Belastungsgrenzen wahrzunehmen.

In der kognitiven Verhaltenstherapie schauen wir uns solche Zusammenhänge konkret an: Was löst eine belastende Situation aus? Wie bewerten Sie sie? Was tun Sie daraufhin – und welche kurzfristigen und langfristigen Folgen hat dieses Verhalten? So wird sichtbar, wodurch sich Stress, Ängste oder Konflikte aufrechterhalten – und wie daraus Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit und Lebensfreude entstehen können.

Dabei interessiert mich nicht nur, was Sie verändern möchten, sondern auch, was Sie ausdrücklich behalten wollen. Nicht jeder hohe Anspruch muss reduziert und nicht jede erfolgreiche Strategie aufgegeben werden. Entscheidend ist, wieder wählen zu können, wann ein Verhalten hilfreich ist – und wann eine andere Reaktion sinnvoller wäre.

Neue Handlungsmöglichkeiten werden deshalb nicht nur besprochen, sondern im Alltag konkret erprobt. So entstehen neue Erfahrungen, die bisherige Annahmen bestätigen, verändern oder auch widerlegen können.

Hypnotherapie für Führungskräfte

Regeneration ist nicht für jeden Menschen eine Frage von mehr Pausen und weniger Stress.

Gerade leistungsorientierten Menschen macht häufig genau das Freude, was sie gleichzeitig beansprucht: komplexe Probleme lösen, Verantwortung übernehmen, gestalten und neue Ideen entwickeln. Einfach „abschalten" zu sollen, kann dann eher zusätzlichen Druck erzeugen, als tatsächlich zu Erholung zu führen.

Hypnotherapeutische Verfahren nutzen einen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit und körperlicher Entspannung. Äußere Reize treten stärker in den Hintergrund, während die Aufmerksamkeit gezielt auf innere Wahrnehmungen gerichtet werden kann. Diese Erfahrung kann Freude und Kreativität fördern und einen spielerischen Zugang zu Entspannung und neuen Perspektiven ermöglichen.

Das kann therapeutisch unterschiedlich genutzt werden: um Regeneration wieder erfahrbar zu machen, belastende emotionale Reaktionen zu bearbeiten oder festgefahrene innere Muster zu verändern. Vorstellungen und innere Bilder können dabei helfen, alternative Reaktionen nicht nur gedanklich zu entwickeln, sondern auch emotional erfahrbar zu machen.

Hypnotherapie ist dabei kein Gegenmodell zur kognitiven Verhaltenstherapie, sondern kann sie ergänzen. Ob ich sie einsetze, entscheidet sich deshalb nicht an der Methode selbst, sondern daran, ob sie zu Ihrem Anliegen und dem jeweiligen therapeutischen Ziel passt.

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